Mittwoch, 13. Februar 2008

Und es ward Stille

Jene welche meinen Blogg aufmerksam lesen ist bestimmt aufgefallen das ich über Besonderheiten, welche mir in meinem dänischen Alltag wiederfahren, berichte.

Um mit dieser liebgewonnen Angewohnheit nicht zu brechen, gibts auch diesmal etwas Neues, für manchen gar Witziges:

Es muss gestern oder vorgestern gewesen sein, als ich Christina, eine Austauschstudentin aus dem schönen Salzburg, am Bahnsteig traf. Wir kannten uns von einem Treffen des international clubs. Endlich konnte ich wieder mal ein herzahftes "Servas" sagen, ohne das gleich ein preussischer Artgenosse eine fragende Miene aufzieht. Wir plauderten so dahin, die S-Bahn kam, wir stiegen ein und gingen in eines der Großraumabteile. Ich erzählte Ihr von einer Party einige Tag zuvor und wir lachten und plauderten. Bis hier her nix Besonderes, mag der eine oder andere sagen... no panic, ihr habt nicht umsonst gelesen:

... "pschhhhtttt"... von rundherum ein zischendes "psschhhttt" ... das ganze Abteil pschte... zischend... "pschhttt"...

erstauntes entsetzen unsererseits... ?Rassisten?... nur weil wir deutsch sprechen... he spinnen die...

Nein, wir dummen Ösis saßen in der Stillezone, auf englisch auch Silence zone genannt. In diesem Teil des Zuges ist sprechen, lachen und lärmen VERBOTEN!

Mit einem erstickten Kichern im Hals verließen wir das Abteil und wollten nurnoch lauthals die dänische Hymne singen ;)

Donnerstag, 31. Januar 2008

Nichtrauchergesetzte riechen besser

Wer kennt es nicht: man hatte gestern einen langen Abend in seinem Lieblingsclub- oder Lokal. Nach einigen Bieren und einer extrem kurzen Nacht, graut einem beim Erwachen bereits vor dem mitgebrachten Zigarettengeruch, welcher sich in der Abendgaderobe festgesetzt hat.

Eingentlich total dumm: zum Ausgehen zieht man extra das frischgewaschene Lieblings T-Shirt an, dazu die neue Jeans. Natürlich sind die Haare frisch gewaschen.
Doch nur nach wenigen Minuten im Club/Lokal stinkt das ganze Zeug wie der Aschenbecher im Raucherkammerl von der FH.

Nicht so in Dänemark: hier ist Rauchen an öffentlichen Orten verboten.

Abseits der gesundheitlichen Folgen, profitiert auch die Umwelt davon: weniger Wäschwaschen, weniger Energieverbrauch und weniger Waschmittelproduktion.

Somit riechen Nichtraucher nicht nur besser, sie sind auch die besseren Menschen. Natürlich nur am ökologischen Fußabdruck gemessen!

Farvel

Dienstag, 29. Januar 2008

Neue Besonderheit

Neulich am Roskilder Bahnhof - Nein bevor ich das schreibe, hier gleich vorweg mein Eindruck von den DänInnen: total feine Menschen, stets freundlich und fluent in english!!

Also nochmal: Neulich am Roskilder Bahnhof:

Ich stehe vor Bildschirmen voll mit Orten und Wörtern, welche mir noch nicht geläufig sind, und suche meinen Regionaltog (Tog = Zug) in Richtung Trekkroner. Verstanden hab ich leider nix... also was mache ich: ich gehe zum Information Desk. Erster Eindruck: schaut aus wie eine neue Postfilliale. Was anders ist: über den Schalterbeamtinnen hängen Digitalanzeigen mit Ziffern... das kenn ich... aus MA24/12? Na schau ma mal:

Ich zähle durch: 4 von 5 Schalter sind besetzt, nur 1 Kunde wird bedient. Somit bleiben 3 freie Damen.

Stephan geht zur sympathischsten Angestellten und möchte nach dem Zug fragen... er öffnet den Mund... er haucht den ersten Buchstaben des bereits auf der Zunge bereitgestellten Wortes... plötzlich: "You have a number?"... Stephan: "No?! Do I need one?" ... Fingerzeig Richtung Wand... Automat... "Please take a number"...

Und wen ziehe ich: die hilfreiche Beamtin von gerade eben. Volltreffer!

In your face Schalterbeamtin!

Montag, 28. Januar 2008

Auslandsblogg

Warum werden bei Sky Europe die Kabinenlichter eigentlich "gedämpft"? So geschehen bei meinem Flug von Wien nach Kopenhagen. Das kulinarische Highlight: gedämpfte Lichter, war dann leider doch keines. Dafür konnte man schön in 12000m dahinschlummern.

Weitere weltbewegende Fragestellungen folgen in den nächsten Tagen, wenn ich dann permanenten Internetzugang habe.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Nur eine Kerze

Es ist Stille eingekehrt in seiner Dachkammer. Ein unbekannter Autor, eine beinahe runtergebrannte Kerze, ein Tintenfass und die Feder. Was fehlt ihm noch? Ein loses Blatt Papier? Das ist nicht genug. Wie wäre es mit einem Block?
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Geschafft.

Jetzt muss ich nur noch blogen... schreibt man das nun mit Doppel-Gustav? Oder gar mit CK, wie den althergebrachten Schreib-Block? Wie soll man da einen sinnvollen ersten Eintrag hinbekommen, wenn es bereits an den Grundbegriffen hapert?
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Werte MiterleberInnen,

Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten. Und da mein Auslandssemester nach Roskilde, Dänemark, nun fix bestätigt wurde, habe ich diesen Anlass als Anlass genommen (-> ja das geht), meinen eigenen Blog zu machen. Nun ist der virtuelle LAP-top-DANCE sogar mir geglückt.
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Was, ja was, denkt sich der unbekannte Autor, würde passieren, falls nun der Wind beim Fenster rein- und die Kerze ausbläst?
Obwohl die Nacht das Geschriebene versteckt, so existieren die Buchstaben und die mit ihnen kombinierten Wörter und Sätze weiterhin auf dem Papier - vor mir - nur wenige Zentimeter - direkt zum Angreifen . Mein guter alter Block.

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